Zahn & Haut Gesundheit in der Mitte - Zahnärzte und Hautärztin in Fürth

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Zahnarzt Fürth Leistungen

Ausheilung einer (wirklich) großen apikalen Osteolyse

Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass sich das Gerücht, bei apikalen Aufhellungen, die ja häufig als Zysten angesehen werden, müßten diese chirurgisch mittels einer WSR angegangen werden, da sie auf konservativem Wege durch eine simple ordentliche Wurzelkanalbehandlung mit ausreichend guter Desinfektion des Wurzelkanalsystems nicht ausheilen würden, immer noch so hartnäckig hält. Es ist natürlich schon ein Problem, dass bei flächendeckend guter Endodontie den Oral- und Kieferchirurgen aufgrund wegfallender Wurzelspitzenresektionen ein nicht unerheblicher Anteil des Einkommens wegbrechen würde.

Ein weiteres Problem ist, dass diese völlig überholte und mittlerweile sogar in einer offiziellen Stellungnahme der DGZ sowie der DGZMK als weitgehend obsolet dargestellte Maßnahme als Regelleistung im Maßnahmenkatalog der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist.

Um dieses Gerücht endgültig zu entkräften wird hier ein Fall dargestellt, bei dem eine apikale Aufhellung in Kirschgröße (!!!), von der man natürlich nicht weiß, ob es eine echte Zyste ist oder nicht (nach all dem, was wir in unserer Laufbahn gelernt haben, gehen wir aber davon aus, dass es eine Zyste ist) allein durch eine sorgfältige und gründlich durchgeführte simple Wurzelkanalbehandlung (die in diesem Fall als reine Kassenleistung erbracht wurde) vollständig ausheilte.

Wäre man diesen Prozess mit den der chirurgischen Lehrmeinung entsprechenden Methoden (Wurzelspitzenresektion mit Zystektomie, am besten noch mit Einbringen von Knochen oder Knochenersatzmaterial) angegangen, kann man ziemlich sicher sein, dass dadurch die noch vitalen Nachbarzähne, die in den Prozess hineinragen, devitalisiert worden wären. Von den potentiellen Risiken und OP-Nebenwirkungen eines solchen Verfahrens ganz zu schweigen!

Bei einer jungen (19 Jahre alt) Patientin wurde bei einer Routineuntersuchung bei klinischer Symptomlosigkeit dieser apikale Befund im Röntgenbild festgestellt, der im Maximum einen Durchmesser von 17mm aufwies! Eine Sensibilitätsprobe ergab (erwartungsgemäß) ein negatives Ergebnis für den Zahn 22, ein positives Ergebnis für die Nachbarzähne.

   

Unser eigentliches Ziel war (die Lehrmeinung ergänzend), mittels Desinfektion des Wurzelkanals von 22 und medikamentösen Einlagen (ChKM, CaOH) eine Verkleinerung des Befundes zu erreichen, um diesen ohne Gefährdung der Nachbarzähne und ohne notwendige Auffüllung des Defektes chirurgisch angehen zu können. (Das Bild entstand ca. 2 Monate nach der WF)

   

Wir staunten allerdings nicht schlecht, als wir bei einer Röntgenuntersuchung weitere 2 1/2 Monate später eine nahezu vollständige Ausheilung des ehemals beeindruckenden Defektes sahen.

Schön für die Patientin, blöd für die Oral- und Kieferchirurgie... und für die vielen Lehrbücher ...

   

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